Die große Chance, die nur recht genutzt werden muss.
Zwischen Theorie und Praxis
Mittendrin oder aus der Ferne
Manches klingt in der Theorie einfacher als es sich dann tatsächlich in die Praxis umsetzen lässt. Das gilt gewiss auch für die vielfältigen Versuche der vergangenen Jahrzehnte zur Bewusstseinsbildung im Blick auf die Grundvollzüge einer Pfarrgemeinde.
Es wäre falsch, diese Bewusstseinsbildung nur vom Gremium Pfarrgemeinderat zu erwarten oder gar zu verlangen - jede und jeder einzelne ist aufgrund seiner Berufung aus Taufe und Firmung dafür mitverantwortlich.
Anwaltschaft
für die vier Grundvollzüge von Kirche
Hier erfahren Sie mehr über Verkündigung, Liturgie, Diakonie und Gemeinschaft - die vier Grundvollzüge der Kirche.
Grundvollzug Verkündigung
Ich bin da für Menschen in meiner Region, um ihnen das Wort Gottes in Tat und Wort zu verkünden.
PfarrgemeinderätInnen sind selbst sichtbare Zeichen für ein Leben mit dem dreifaltigen Gott vor Ort. Sie selbst wachsen in der Beziehung zu Jesus Christus und achten darauf, wie anderen Menschen das Evangelium verkündet werden kann – in den Straßen, Häusern, auf öffentlichen Plätzen des Lebens.
Konkret – Ich bin da für:
die Weitergabe des Glaubens
die Vertiefung des Glaubens
ein authentisches Zeugnis geben
die Vertiefung in die Heilige Schrift
eine Förderung des interreligiösen und ökumenischen Dialogs
Grundvollzug Liturgie
Ich bin da für Liturgie, die eine Begegnung mit Christus ermöglicht. Im Beten und Singen der Gemeinde, in seinem Wort, in der Feier der Sakramente und besonders in der Feier der Eucharistie will Christus uns verwandeln. Als Pfarrgemeinderat oder Pfarrgemeinderätin trage ich Mitsorge für diese Begegnungsmöglichkeit, die uns in der Feier der Liturgie geschenkt ist.
Konkret – Ich bin da für:
die Förderung vielfältiger liturgischer Feierformen
den Blick auf eine lebensnahe und lebendige Liturgie
den Blick auf die liturgischen Dienste
die Förderung einer vollen, bewussten und tätigen Teilnahme aller am Gottesdienst
Grundvollzug Diakonie
Ich bin da für Menschen, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden, die sich nach Ansprache, Beziehung und Hilfe in unterschiedlichster Art sehnen. Ich bin da, Armut in seiner vielfältigen Form wahrzunehmen und so Solidarität mit Benachteiligten vor Ort und weltweit zu leben. Ich bin als Pfarrgemeinderat oder Pfarrgemeinderätin da, um mich für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen im Sinne einer gelebten Schöpfungsverantwortung einzusetzen.
Konkret – Ich bin da für:
das Wahrnehmen von Not
den Einsatz für die Menschen (auch Randgruppen)
ein gemeinsames Helfen, wo es nötig ist
ein Engagement für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung
Grundvollzug Gemeinschaft
Ich bin da für ein lebendiges und sichtbares Miteinander. In der Pfarre feiern wir gemeinsam im Gottesdienst (Liturgie), wir verkünden einander das Wort Gottes (Verkündigung) und wir unterstützen uns und dienen einander (Diakonie). Als Pfarrgemeinderat oder Pfarrgemeinderätin bin ich mir nicht nur dieses Miteinanders bewusst; ich achte besonders darauf, dass Gemeinschaft spürbar ist und auf vielfältige Art und Weise gelebt werden kann.
Konkret – Ich bin da für:
eine gute Zusammenarbeit aller Gruppen und Gemeinschaften
ein gutes und gelingendes Miteinander der Generationen (Kinder, Jugendliche, Familien, SeniorInnen…)
die Förderung und Einbeziehung von Charismen zum Aufbau der Pfarrgemeinde
die Menschen zu fördern, mich für die Ermöglichung von Neuem einzusetzen
einen Blick auf die Gemeinschaft nach innen und nach außen zu haben
Wir danken allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich als Caspar, Melchior, Balthasar, Sternträger und Begleiter auf den Weg gemacht haben, um den Menschen in unserem Pfarrgebiet die Frohe Botschaft von Weihnachten zu überbringen.
Wir danken allen Menschen, die unseren Sternsinger*innen die Tür geöffnet haben und für arme Menschen in Brasilien gespendet haben.
Wir danken allen, die diese Aktion vorbereitet und durchgeführt haben!
Im Einsatz für eine bessere Welt waren:
Leonie • Pia • Patrizia • Klara • Jana • Tanja • Alexandra • Lukas • Julia • Sabine • Simone • Katharina • Teresa • Franziska • Rosalie • Jasmin • Sebastian • Marianne • Claudia • Julian • Lena • Nina • Thomas • Julia • Gudrun • Petra • Claudia • Angelika • Anna • Sarah • Marlene • Gertraud • Elisabeth • Alexander • Marie • Gerald • Gerhard • Birgit • Kerstin • Nina • Sarah • Stefanie • Markus • Magdalena • Klara • Gloria • Christine • Lisa • Viktoria • Sieglinde • Reinhilde • Elisabeth • Karin • Kerstin • Brigitte • Melanie •
Wenn Sie den Besuch der Sternsinger versäumt haben bzw. die Sternsinger Ihr Wohngebiet in diesem Jahr nicht besuchen konnten, gibt es dennoch Möglichkeiten zu spenden:
Eine wechselvolle Geschichte können die Glocken unserer Pfarrkirche erzählen. Bekanntlich wurde der Kirchturm in seiner heutigen Form im Jahre 1897 fertiggestellt und das Kirchengebäude sieben Jahre später eingeweiht. Die alten Glocken kamen in den neuen Turm.
Im Jahre 1955 empfing der gebürtige Weißkirchner Erich Kobilka die Priesterweihe und feierte am 17. Juli dieses Jahres in seiner Heimatpfarre sein erstes Heiliges Meßopfer, die Primiz.
Früher einmal gab es viele sogenannte „Bauernfeiertage“, welche im Kalender nicht „rot“ eingetragen waren, wie die gebotenen Feiertage und hohen Feste. Es waren rund 50 an der Zahl, diese hatten neben den im Vordergrund stehenden religiösen vor allem auch soziale Funktionen. Die wesentlich längere tägliche Arbeitszeit als heute, kein freier Samstag und auch das Fehlen jeglichen Urlaubs, wurde durch diese hohe Anzahl einigermaßen ausgeglichen.
Im 20. Jahrhundert gingen drei Neupriester aus der Pfarre Weißkirchen hervor. Pfarrer Severin Herk wurde bereits vorgestellt.
P. Notker Oberreiter
Der Sohn des Landwirtes Martin Oberreiter aus Thann trat schon in jungen Jahren in das Benediktinerstift Admont ein. Er wurde nach seinem Theologie-Studium am 24. Juni 1923 im Maria-Empfängnis-Dom in Linz zum Priester geweiht. Sein erstes Heiliges Meßopfer (Primiz) feierte er am 8. Juli 1923 in seiner Heimatpfarre Weißkirchen mit der üblichen Feierlichkeit. Die Predigt hielt P. Eberhard Eichenwalder aus dem Stift Admont.
Mit einem feierlichen Segen am Vorabend um 18 Uhr und anschließendem Primizsegen begann die Festfolge. Am Sonntag (8. Juli) formierte sich ab 8.45 Uhr der Einzug in die Pfarrkirche, ausgehend vom Pfarrhof unter Vorantritt des Heimkehrerbundes, durch den Markt. Neben großer Beteiligung durch die Bevölkerung nahmen auch der Kirchenchor, der Männergesangsverein sowie der Musikverein und der Jungfrauenverein an der Primizfeier teil. Die Gastwirtin Theresia Steinbrugger aus Steirisch Laßnitz fungierte als Primizmutter.
Vermerkt ist in den damaligen Medienberichten, dass die letzte Primizfeier eines Weißkirchners schon 15 Jahre zurückliegt.