Jedes Engagement hat eine bestimmte Dauer. Mit 20. März 2022 endet unsere Periode als Pfarrgemeinderat.
5 Jahre ist eine lange Zeit. Was bleibt?
Wir haben dabei Menschen kennen und schätzen gelernt, welche wir sonst nicht getroffen hätten. Wir haben freundliche Begegnungen, wenn uns zB. ehemalige Firmlinge grüßen und berührende, amüsante und schöne Erinnerungen an Geburtstagsgratulationen und diverse Veranstaltungen. Wir haben uns fortgebildet und versucht, tiefer in das Geheimnis unseres Glaubens einzudringen. Für einige von uns haben sich Lebensumstände geändert, weshalb sie unsere Gruppe verließen. Aber das ist der Wandel der Zeit.
Mit dem Aschermittwoch beginnt für uns Christen die 40-tägige Fastenzeit – der Weg auf Ostern hin.
Der Aschermittwoch richtet sich nach dem Osterfest, welches wir nach dem ersten Vollmond im Frühling feiern.
Im Aschermittwoch liegt die Umkehr. „Kehr um und glaub an das Evangelium“. An Worte, die uns leben helfen. Sie sind keine leichte Kost, aber nahrhaft.
Alle Menschen sehnen sich nach einem gelingenden Leben. Der Aschermittwoch eröffnet dafür Perspektiven und gibt wertvolle Impulse.
Wir begleiten, wir folgen Jesus, aber vor allem wissen wir, dass er uns begleitet und uns auf seine Schultern lädt: Darin liegt unsere Freude, die Hoffnung, die wir in diese Welt tragen müssen.
Das Aschenkreuz als heilsame Botschaft
Das Leben von der Mitte her, der „Rückzug ins Verborgene“, das sich „Rückbesinnen“ und „Rückbinden“ an Gott (lateinisch heißt das übrigens re-ligio) wird am Aschermittwoch auch mit einem Zeichen ausgedrückt: dem Aschenkreuz. Das Aschenkreuz lenkt unseren Blick und unser Herz auf das, was zum Gelingen unseres Lebens, zur Reifung der Persönlichkeit, zu einem authentischen Menschsein beiträgt.
Glaube schränkt Leben nicht ein – im Gegenteil. Der Glaube an Gott, das Vertrauen zu ihm, seine Nähe setzt unsere besten Kräfte frei. Die Beziehung zu Gott färbt auf die Beziehung zu uns selbst, auf unsere Persönlichkeit und auf die Beziehung zu unseren Mitmenschen ab. Diese Beziehung braucht aber ihren besonderen Ort. Das „Verborgene“ ist somit ein Symbol, das letztlich für das Herz, die Mitte, den Begegnungsraum zwischen Gott und dem Menschen steht. Wer von seiner Mitte her lebt, die Tür zu diesem Begegnungsraum offenhält, dem geht es nicht mehr um vordergründiges Scheinen und Wirken, um Mitlaufen und Profitieren. In der Begegnung mit Gott findet unser Mensch-Sein seine Inspiration, seine „Frischwasser-Quelle“. Hier wächst die Verantwortung – für sich, die Mitmenschen und die Welt.
Am Rosenmontag feierten wir im Pfarrkindergarten das FARBENFEST, da wir uns aktuell mit dem Thema Farben auseinandersetzen. Im Vorfeld lernten unsere Kinder durch Lieder und Erzählungen die Grund-und Mischfarben kennen. Für das FARBENFEST haben sie mit ihren Malfähigkeiten ihre eigene Verkleidung gestaltet, indem sie selbst ein Hemd kunterbunt bemalten.
Beim FARBENFEST selbst hatten die Kinder die Möglichkeit, bei verschiedenen Stationen mit allen Sinnen verschiedene Farben wahrzunehmen. Abschließend bekam jedes Kind für die erfolgreiche Teilnahme am Farben-Workshop eine Urkunde.
Am Faschingsdienstag tummelten sich im Pfarrkindergarten Prinzessinnen, Polizisten, Schmetterlinge und viele bunt verkleidete Kinder. Wie von den Kindern erhofft, begeisterte sie auch dieses Jahr ein äußerst unterhaltsames Kasperltheater. Nach der gemeinsamen Stärkung mit Würstel und Krapfen ließen wir den Vormittag mit lustigen Spielen ausklingen.
Wir freuen uns gerade in diesen Zeiten über das unbeschwerte Feiern unserer Kinder!
Der Valentinstag wird traditionell am 14. Februar gefeiert und gilt als Tag der Liebenden – obwohl er bösen Zungen zufolge als reine Marketingmaßnahme der Floristen und Pralinenhersteller verleumdet wird. Doch dies dürfte lediglich eine Schutzbehauptung von hoffnungslos unromantischen Zeitgenossen sein, oder von solchen, die an gebrochenem Herzen leiden und demzufolge den Verliebten ihr Glück neiden.