Valentinstag, 14. Februar

Geschichte
Der Valentinstag geht auf Bischof Valentin zu Terni in Umbrien zurück, der im Jahre 273 als Märtyrer in die Reihen der Heiligen aufgenommen wurde und dessen Gedenktag der 14. Februar ist. Bischof Valentin war als Wunderheiler bekannt und bezahlte die Heilung eines römischen Bürgers mit dem Leben. Weshalb nun in Frankreich, Belgien, England und vor allem in den USA der Valentinstag als Tag der Liebenden gefeiert wird, lässt sich aus dem Leben dieses Heiligen nicht erkennen.
Verschiedenen Meinungen zufolge beginnt am 14. Februar die Paarungszeit der Vögel. Dies wird auch durch das Gedicht „Parlament der Vögel “von Geoffrey Chaucer belegt, dass die Hochzeit der Vögel an besagtem Datum zum Inhalt hat.
1969 wurde das Fest des heiligen Valentin aus dem Römischen Generalkalender gestrichen. In Jahren, in denen der Gedenktag liturgisch nicht von einem anderen verdrängt wird, finden jedoch zuweilen besondere Wortgottesdienste mit Segnung statt. Doch der Legenden gibt es viele.
Bräuche zum Valentinstag
Früher sagte man, dass ein Mann einmal die Frau heiraten wird, die er am Valentinstag als erstes sieht.
In Deutschland und Österreich wird der Tag erst nach dem Ende des zweiten Weltkrieges begangen. Die Amerikaner brachten diese Tradition aus ihrer Heimat mit. Hierzulande sind Blumengeschenke am beliebtesten.
In Japan sind am Valentinstag die Damen gefordert. Sie müssen ihren Chefs Schokolade schenken.
Auf den Philippinen wird dieser romantische Feiertag mit Massenhochzeiten und Hochzeitsjubiläen zahlreicher Paare gefeiert. Viele Verliebte machen ihren romantischen Partnern am Valentinstag auch einen Heiratsantrag, da dies als besonders romantische Geste gilt.
In einigen lateinamerikanischen Ländern wie Puerto Rico, Costa Rica und Mexiko ist dieser besondere Tag als Día de los Enamorados oder Tag der Verliebten bekannt, an dem Paare Blumen und Schokolade miteinander teilen.